Felsklettern

Wer schon in der Kletterhalle den Sport für sich entdeckt hat, den packt vielleicht auch irgendwann der Wunsch, in einer „echten Wand“, auf Felsen zu klettern. Wir zeigen Ihnen, worauf es beim Felsklettern ankommt.

In der Halle ist das Klettern geprägt von unzähligen Zwischensicherungen, am Fels ist das etwas anders. Meist sind in freier Natur die Abstände zwischen den Haken viel grösser, als Sie das von der Kletterhalle gewohnt sind. Daher ist die Technik auf dem Fels umso wichtiger.

Der Kletterer muss sich bei jedem Haken fragen, ob er es schafft, bis zum nächsten zu kommen. Dabei spielt nicht nur die physische Verfassung eine Rolle, sondern auch die mentale Stärke.

Der Weg nach oben ist meist von den natürlichen Gegebenheiten, die der Fels vorgibt, geformt. Bevor man in den Fels steigt, sollte man sich die Tour genau anschauen und wirklich gut überlegen, ob man den einzelnen Herausforderungen auch gewachsen ist.

Beim Sichern, dem sogenannten Clippen, gibt es eine klare Regel: Der Verlauf des Seils muss immer von hinten nach vorne durch die Karabiner gehen. Wenn eine Tour gerade verläuft, macht es keinen Unterschied, ob die Schnapperöffnung am Karabiner nach rechts oder nach links zeigt. Bei diagonalen Routen sollte der Haken allerdings immer weg von der Kletterrichtung zeigen.

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